Bundesgartenschau Koblenz übertrifft alle Erwartungen
Koblenz [ENA] 15. Oktober 2011 - Einen Tag vor der offiziellen Abschlussfeier der Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz haben die Organisatoren die BUGA als "großen Erfolg" gewertet. Mit voraussichtlich 3,4 Millionen Besuchern ist die BUGA die erfolgreichste Schau der vergangenen zehn Jahre.
Seit dem April 2011 begeisterte die Bundesgartenschau mit üppiger bunter Blütenpracht am Kurfürstlichen Schloss, am Deutschen Eck und auf der Festung Ehrenbreitstein mit einem abwechslungsreichen Fest- und Kulturprogramm und der spektakulären Seilbahn, die extra für die BUGA gebaut wurde und Besucher über den Rhein aus Nah und Fern beförderte. Neben dem Illuminierungsfestival Lichtströme, das insgesamt 75.000 Besucher anlockte, gehörten das Filmmusikkonzert der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu den überraschenden Publikumsrennern ebenso der sonntägliche Tanztee am Schloss, wie BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas berichtete.
Demzufolge zogen die Organisatoren bei der Abschluss-Pressekonferenz im Koblenzer Ludwig Museum ein überaus positives Fazit. Nach 185 Tagen wird die BUGA Koblenz 2011 am 16. Oktober mit einer schwarzen Zahl ihre Pforten schließen. Die BUGA 2011 war ein Erfolg. „Und zwar in vielerlei Hinsicht“, sagt Hanspeter Faas, Geschäftsführer der BUGA GmbH. Gerade auch, weil die Schau über ihr Ende hinaus nachwirken wird. Koblenz bleibt verwandelt.
Bilanz: 3,4 Millionen Besucher kamen zur BUGA
Einen Tag vor der offiziellen Abschlussfeier am 16. Oktober verbuchte die BUGA rund 3,4 Millionen Besucher. Das ist Rekord – seit der Einführung des elektronischen Zählsystems im Jahr 1997 zog keine Gartenschau mehr Gäste an. Kalkuliert hatten die Veranstalter rund zwei Millionen Besucher. Damit ist die BUGA Koblenz die erfolgreichste Schau der vergangenen zehn Jahre. Auf Platz zwei des besucherstärksten Gartenevents liegt die Schau in München im Jahr 2005 mit 2,95 Millionen Besuchern, gefolgt von Potsdam 2001 mit 2,6 Millionen.
Dank des nicht zu erwarteten Ansturms lassen zusätzliche Eintrittsgelder die Stadtkasse über die Erwartungen hinaus klingeln. Wie hoch die Mehreinnahmen tatsächlich sind, mag Geschäftsführer der BUGA Hanspeter Faas mit Hinblick auf den großen Kassensturz noch nicht sagen, jedocr: „Unterm Strich wird eine schwarze Zahl stehen.“ Der Gewinn fließt der Stadt Koblenz zu, die mit 28 Millionen Euro an den Kosten für die BUGA beteiligt ist.
Mehr Fotoimpressionen unter www.brand.en-a.de: My Gallery
Info: - Bundesgartenschauen gibt es seit 1951 im Turnus von zwei Jahre. Seinerzeit sollten im Krieg beschädigte Städte saniert und erste Naherholungsgebiete geschaffen werden. Heutzutage stehe vor allem "zukunftsweisende Stadtentwicklung im Vordergrund, die die Lebensqualität nachhaltig verbessern soll", heißt es in der offiziellen Broschüre des BUGA 2011 in Koblenz. Das kleine Pendant sind Landesgartenschauen, die es, abhängig vom Bundesland, seit Mitte der 70er Jahre gibt. Durch sie soll die Lebensqualität und das ökologische Klima in den Städten verbessert werden. Immer wieder gibt es Kritik an Gartenschauen, weil die Kommunen und Länder damit ein finanzielles Risiko eingehen.




















































