Montag, 20.05.2013 03:04 Uhr

ExtraSchicht Essen begeistert mit Lichtinstallation

Verfasser: Martin Brand Essen, 02.07.2012, 22:54 Uhr
Presse-Ressort von: Martin Brand Bericht 4151x gelesen
Marionette „Dundu“ auf dem Welterbe-Areal
Marionette „Dundu“ auf dem Welterbe-Areal  Bild: Martin Brand

Essen [ENA] 1. Juli 2012 - Am Wochenende legte bei sommerlichen Temperaturen der gesamte Ruhrpott - 53 Spielorte in 23 Städten - eine Extraschicht ein und feierte mit rund 230.000 Besucher bei der "Nacht der Kultur" ihr industrielles Erbe mit Lichtinstallationen, Musik und Theater.

Das UNESCO-Welterbe Zollverein Essen, bekannt als die „schönste Zeche der Welt“, ist lebendiges Wahrzeichen des Ruhrgebiets. Im Herzen der Region konnten am 30. Juni 2012 rund 40.000 Besucher bei der 12. ExtraSchicht Industriekultur hautnah erleben. Ob industriehistorische Führungen durch die Übertageanlagen der Zeche oder die Produktionsstätten der Kokerei, einen Besuch im Ruhr Museum, Lichtinstallationen, Konzerte oder Theater, das Welterbe Zollverein bot den vielen Besucher auf einer Länge von 3.5 Kilometer eine Vielfalt an kulturellen Highlights.

Besonders beliebt waren zudem die Führungen durch den Denkmalpfad. Bis 23.00 Uhr hatten sich bereits 1.800 Besucher durch die einstmals größten und leistungsstärksten Steinkohlezeche der Welt oder der ehemals größten Zentralkokerei Europas führen lassen. Einer der zahlreichen Glanzpunkte war sicherlich die fünf Meter hohe Marionette „Dundu“, die mit anmutigen Bewegungen zwischen den Besuchern auf dem Welterbe-Areal umher-schlenderte.

Und eines der beliebtesten Fotomotive bei dieser ExtraSchicht war – gleich nach dem Fördergerüst – die Installation des Lichtkünstlers ILLUMNIST, der eine farbenfrohe Wiese mit leuchtenden, fast fünf Meter hohen Blumen und Palmen auf den Ehrenhof zauberte. Zwischen 18.00 und 2.00 Uhr morgens bei herrlichem Sommerwetter entdeckten die Besucher Neues, Absurdes und Spektakuläres. Das weitläufige Areal des UNSECO-Welterbes war gleich von der ersten ExtraSchicht-Minute an mit Menschen überströmt, die Stimmung heiter bis fröhlich.

Mehr Fotoimpressionen unter http://www.nrw.tv/galerie

„Unser Konzept, das gesamte Ruhrgebiets-Areal des industrielles Erbe dezentral zu bespielen und auf Großbühnen zu verzichten, ist vollends aufgegangen. Die Menschen haben sich von uns bezaubern lassen. Manch einer wird sich an das Kulturhauptstadtjahr 2010 erinnert gefühlt haben“, bilanziert frohgemut der künstlerische Leiter der Stiftung Zollverein, Fabian Lasarzik. ---------------------------Weitere Informationen finden sie unter: ttp://www.zollverein.de

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