Mittwoch, 23.07.2014 07:57 Uhr

Fashion Week 2011: Berlin als Laufsteg

Verfasser: Martin Brand & Amal Malik Berlin, 14.07.2011, 15:55 Uhr
Presse-Ressort von: Martin Brand Bericht 7381x gelesen
Starmodel Franziska Knuppe bei Minx
Starmodel Franziska Knuppe bei Minx  Bild: Martin Brand

Berlin [ENA] 10. Juli 2011 - Berlin ist die Fashion-Metropole Deutschlands. Vier Tage lang besuchten bei hochsommerlichen Temperaturen rund 120.000 Fachbesuchern die Hauptstadt, um sich über die aktuellen Modetrends für Frühling und Sommer 2012 zu informieren.

Neben Paris, Mailand, London und New York hat sich auch die deutsche Hauptstadt sowohl modisch wie ökonomisch mit über 50 Modeschauen fest als Modestadt etabliert. Schön, schrill, bunt und sexy: Auf der Berliner Fashion Week präsentierten die Mode-Designer aus der ganzen Welt ihre neuesten Kreationen. Die Berliner Fashion Week mit ihrem weißen Zelt am am neuen Standort, am Brandenburger Tor, die nach vier Tagen am Samstag zu Ende ging, ist allen Unkenrufen zum Trotz ein großer Erfolg – modisch wie ökonomisch.

Neues Fashionweek-Zelt
Promigäste bei Kretschmer-Show
Modehaupstadt Berlin

Berlin ist Modehauptstadt

Zweimal im Jahr, im Januar und Juli präsentiert die Mercedes Benz Fashion Week die aktuellen Moden und Trends. Sie ist größer, professioneller und internationaler geworden. Nach Angaben der Tourismus-Marketing-Gesellschaft Visit weilten während der Modewoche über 120.000 Besucher in Berlin, die dem Hotelgewerbe mehr als 200.000 zusätzliche Übernachtungen brachten und damit eine Wirtschaftsleistung von 118 Millionen Euro als Zugabe generierten. Und in der Tat, man konnte 24 Stunden unterwegs sein und trotzdem nicht alles wahrnehmen. Modeschauen, Showrooms, Partys, Cocktails offside, inside und dazu noch das, was sonst ohnehin in der Hauptstadt geboten wurde.

Sommerkleid von Anja Gockel
Finallauf bei Michael Sonntag
Model mit neuem Mercedes

Zwei weitere wichtige Messen und Modeschauen

Nicht nur am Hauptstandort im Zelt gab es aktuelle Mode und Schauen zu sehen. Denn zahlreiche Labels haben eigene mondäne Orte für ihre Modeshows ausgewählt, etwa Hugo Boss, Michalsky, und Escada Sport oder auch Triumph. - Parallel zur Mercedes Benz Fashion Week fand auf dem ehemalingen Stadtflughafen Tempelhof die "Bread & Butter" statt, die ihren zehnten Geburtstag feierte. Bei dieser Messe ging es vom 6. bis 8. Juli vor allem um Alltagsmode. Gezeigt werden auch in den Schauen Denim, Street- und Sportswear sowie funktionale Kleidung.

Mode am Flughafen Tempelhof
Bread & Butter: G-Star-Mode
Mode von Marcel Ostertag

Zudem ist die Bread & Butter ebenso eine Fachveranstaltung, auf der sich Aussteller, Einkäufer und Modejournalisten treffen und nur den Fachpublikum vorbehalten ist. Fein ist die Messe "Premium" ausgestaltet, die ebenfalls vom 6. bis zum 8. Juli in der "Station Berlin" logierte, dem ehemaligen Postgüterbahnhof am Gleisdreieck. Hier stöberte das geladene Fachpublikum durch die Angebote der Premium-Marken.

Lena Hoscheks Mode
Herrenmode von Przybylski
Rassiges Model by Irene Luft

Mode, die tragbar und zahlbar ist

Die Mercedes-Benz Fashion Week präsentierte schöne Schauen, zeigte gute Marken und Mode, die wie immer schick, glamourös, jedoch auch solide und für unterschiedliche Typen und Vorstellungen geeignet ist. Und das Schöne ist, dass man das Meiste schon nach wenigen Wochen auch bei den Designern, Mode-Labels oder -häusern käuflich erwerben kann. Fast alle Modemacher zeigten in Berlin tragbare Mode für den Alltag,

Abschlussbild bei Kretschmer
Sommermode Kretschmer
Ökomode bei Greenshowroom

aber auch Tragbares für den "Gala-Abend" oder anderen Anlässen, auch wenn man nicht selbst auf den Red Carpet dieser Glamour-Welt zuhause ist. Ebenso gibt es immer auch ausgefallene Mode, die nicht jedermanns Geschmack trifft und das ist auch gut so. Resümierend lässt sich feststellen, Berlin ist nicht nur Haute-Couture für Superreiche und Adelige, sondern auch für Modeliebhaber mit einem etwas kleineren Geldbeutel.

Himmelblau bei Dimitri
Backstageimpression
Gäste auf der Fashion Week

Die Geschichte der Fashion Week Berlin

Zuerst war die edle Modemesse "Premium" da, die es bereits seit 2003 in der Hauptstadt gibt. Vier Jahre später, im Jahre 2007 gesellt sich erstmals auch die "Mercedes Benz Fashion Week" dazu. 2009 kehrt sogar die "Bread and Butter" von Barcelona nach Berlin zurück. Am 6. Juli 2011 begann die neunte Ausgabe der Mercedes Benz Fashion Week, wieder in einem weißen Zelt an der Straße des 17. Juni, am Brandenburger Tor, wo sie auch zum allerersten Mal stattgefunden hatte.

Gern gesehener Gast: Becker
Besucher am Brandenburger Tor
Jungmodel Ken in Begleitung

Mehr Fotoimpressionen unter www.brand.en-a.de, "My Gallery"

Schon immer umstritten war der nicht gewünschte Standort der letzten Jahre, der Bebelplatz, weil in den Boden ein Mahnmal eingelassen ist, dass an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten im Mai 1933 erinnert. Ernstzunehmende Kritiker forderten immer wieder, den geschichtshistorischen Platz nicht für die Fashion Week zu nutzen, auch das Berliner Abgeordnetenhaus sprach sich für einen anderen Standort aus. Als Kompromiss steht nunmehr das Zelt der "Fashion Week" hinter dem Brandenburger Tor an der Straße des 17. Juni.

Backstageimpressionen
Gäste als Blumenfreunde
Extravaganter Kopfschmuck
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