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"Ich schwöre, wir sehen uns wieder, yeah!"

Verantwortlicher Autor: Martin Brand & Rolf Meyer Köln, 29.06.2016, 13:19 Uhr
Presse-Ressort von: Martin Brand Bericht 17225x gelesen
„Hier in Köln weiß man, wo die Zäpfchen abgehen.”
„Hier in Köln weiß man, wo die Zäpfchen abgehen.”  Bild: Martin Brand

Köln [ENA] In der Kölner Lanxess-Arena feiert Deutschlands größter Rockstar Udo Lindenberg, 70, mit rund 15 000 tobende Fans und den Überraschungsgästen Peter Brings und Gentleman eine knallbunte Rockrevue. „Mister Eierlikör“ zur Begrüßung: „Hier in Köln weiß man, wo die Zäpfchen abgehen.”

Am Freitag lief Non-Stop(!) ein dreistündiger Hit-Marathon in der ausverkauften Kölner Lanxess Arena. 34 Songs mit Chorgesang - Hymnen aus den Biografien von Generationen. Rock'n'Roll-Pate Udo Lindenberg ist wieder auf Tournee. Vor drei Wochen hatte er noch seinen 70. Geburtstag gefeiert. Nun gründete er den Club der 100-jährigen und gelobte, niemals damit aufzuhören Musik zu machen.

„Viel zu viele sind zu früh abgereist".

Mit seiner unnachahmliche nuschelnde, raue Stimme und seine lässige Art, die seine Markenzeichen sind, schwärmt der Altmeister des Deutschrock von Lou Reed, Lemmy, Prince und David Bowie im Rock’n’Roll-Himmel: „Viel zu viele sind zu früh abgereist. Die bereiten da ne richtig geile Band vor, yeah. Irgendwann kommen wir nach, yeah. Aber das hat noch sehr lange Zeit, yeah.“

Gelobte, niemals mit Musik aufzuhören.
Im Rampenlicht sonnt er sich gerne.
Rock'n'Roll-Pate ist 70 Jahre jung!

Im Publikum Menschen jeden Alters.

Udo mit lockerer Lümmelhaltung und quirlige Bewegung, den Hut immer tief ins Gesicht und die Sonnenbrille nur selten nicht auf der Nase ist ein Ausnahmekünstler, der die deutsche Pop-Art geprägt hat, wie kein anderer. Seine Alben sind so zahlreich, daß schon ganze Generationen ein Lied davon singen können. So waren auch jetzt wieder im Kölner Publikum Menschen jeden alters, um den Altmeister des Deutschrock zu sehen, zu hören und zu fühlen.

„Viel zu viele sind zu früh abgereist".
"Die bereiten da ne richtig geile Band vor, yeah.".
„Irgendwann kommen wir nach, yeah”.

Wie ein Phönix aus der Asche

Vieles ist über Udo Lindenberg in den vergangenen Jahrzehnten gesagt und geschrieben worden. Jedes High, jedes Down, alles wurde an das Licht der Öffentlichkeit gezerrt und an dem Privatmann Udo Lindenberg dürften einige Blessuren davon zurück geblieben sein. Das war schade. Das war traurig. Seine Fans waren traurig und ich bin mir sicher, er war es auch. Der Bundesverdienst-Udo. Und jetzt? Er ist wie ein Phönix aus der Asche auferstanden. Die Lanxess-Arena wird zum "knallvollen Randale-Saal" wie Udo Lindenberg es einmal ausdrückte.

Wie Phoenix aus der Asche abgehoben.
Der Rocker will noch lange auf der Bühne stehen.
Udo schenkt den Fans eine knallbunte Rockrevue.

Das alles gibt es nur einmal.

Wenn unsere Blicke sich kreuzen, fühle ich so ein intensives Leben, daß es mich wirklich beeindruckt. Die Größe des Menschen, die Größe der Halle, die Größe der Show, die Größe des Publikums. Das alles gibt es nur einmal. Es gibt nur einen, der das schafft: Udo Lindenberg. Im Duett mit Peter Brings, einem riesigen schwebenden Cello mit Trapez-Artistinnen, mit einfliegendem Ufo, aus dem Gerhard Gösebrecht Grüße aus dem 13. Sonnensystem sendet, mit dem unsinkbaren Panik Orchester und der Panikfamilie („43 Jahre betreutes Rocken“ sagt er dazu), von der süßen "Candy Jane" bis zum Vampir, mit der 0-Rhesus-Negativ-Intoleranz und Kids on Stage ...und...und...und...

"Ich schwöre, wir sehen uns wieder yeah!"

Er kommt hereingeschwebt und zum Finale schwebt Panikpräsident unter Raketengetöse wieder 'raus. Im Astronauten-Kostüm. Nicht ohne das Versprechen: "Ich schwöre, wir sehen uns wieder!" Dazwischen liegt die größte Hochgeschwindigkeits-Show, die dieses Jahr die Hallen rockt: Ufo-Udo und sein Panik-Orchester. Möge er sein Ziel erreichen, im Club der Hundertjährigen und darüber hinaus. Möge er uns noch lange erhalten bleiben.

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