Auf dem Bau ist ruh
Offenbach/Rumpenheim [ENA] Auf dem Bau ist ruh. Die Kältewelle hat die Aktivitäten auf dem Bau, am Bau und im Landschaftbau gestoppt. Es können keine Materialien mehr verarbeitet werden, weil die Temperaturen es nicht zulassen. Noch am Anfang der Woche haben an einigen Baustellen Arbeiter versucht, ihr Soll zu erfüllen.
Doch Mitte der Woche war dann Schluss. Die Arbeiten wurden komplett eingestellt. Die Leute vom Bau und den gleichgelagerten Berufen haben ja vorgesorgt, sie haben in der warmen Jahreszeit Geld auf das Schlechtwetterkonto eingezahlt. Die Firmen zahlen jetzt "Schlechtwettergeld", immerhin sind das 70 % des Bruttolohnes. Wenn man aber mit den Betroffenen spricht hört man doch heraus, dass der eine oder andere lieber arbeiten und 100 % Lohn kassieren würde. Die Kälte ist es aber nicht nur, es ist das Material schlecht oder gar nicht zu verarbeiten, auch die Menschen leiden. Es ist ja auch kein Arbeiten unter diesen Temperaturvewrhältnissen.
Was ist Schlechtwettergeld? Das ist eine Aufwendung für Finanzhilfe bei witterungsbedingtem Arbeitsausfall für Arbeitnehmer im Baugewerbe in der Schlechtwetterzeit vom 01.11.bis 31.03. des Folgejahres. Seit 1.11.1999 werden die Leistungen auf Arbeitnehmer, Arbeitgeber und die Bundesanstalt für Arbeit verteilt. Die Arbeitnehmer bringen durch Mehrarbeit im Sommer ein Arbeitszeitguthaben ein, aus dem im Winter 30 Stunden ausgeglichen werden. Von der 31. bis 100. Stunde erhalten Arbeitnehmer ein Ausfallgeld aus der Winterbau-Umlage der Arbeitgeber.




















































