FDP-Bundespartei-Prominenz wirbt für NRW-Lindner
Düsseldorf [ENA] Samstag, 12. Mai 2012 - Zum Wahlkampfendspurt in Düsseldorf setzt die FDP alles daran, ihren Spitzenkandidaten Lindner bestmöglich in Szene zu setzen. Dafür reiste die Politprominenz aus Berlin mit Guido Westerwelle, Parteichef Philipp Rösler und Gesundheitsminister Daniel Bahr an.
Auf dem Heinrich-Heine Platz in Düsseldorf auf einer blau-gelb dekorierten Bühne. Dort, wo die Ströme der Kauflustigen zu den zahlreichen Einkaufstempeln ziehen, ist die gesamte FDP-Politprominenz Vertreten, um mit den Spitzenkandidat Lindner den Wiedereinzug der Partei in den Landtag von Nordrhein-Westfalen zu sichern. Rösler sagte an Linder gerichtet: "Wir sind froh, dass du aus der Reserve gekommen bist". Westerwelle würdigte die FDP-Fraktion im Landtag, die im März trotz schlechter Umfragewerte den Haushalt der rot-grünen Landesregierung habe durchfallen lassen und so Neuwahlen erzwungen hätte.
Gesundheitsminister Daniel Bahr als dritter Redner, bediente das überwiegend exzellent gekleidete und mit stylischen Accessoires und schicke Handtaschen ausstafierten Publikum mit den Parolen, nach denen sich Leistung wieder lohnen muss: Wer arbeitet, muss mehr haben als der, der nicht arbeitet. Gegen Gleichmacherei in der Bildung und im Gesundheitswesen. Und – immer wieder – gegen den maßlosen Staat, der seine Ausgaben nicht unter Kontrolle bekommt.
Lindner greift CDU in NRW an
Mit seinen politischen Mitbewerbern ging Lindner als letzter Redner hart ins Gericht. Der CDU warf er vor, in NRW keinen Politikwechsel zu wollen, sondern nur an einer Regierungsbeteiligung interessiert zu sein. „Die Union hat ihren Anspruch, bürgerliche Alternative zu sein, aufgegeben“, ruft er. Den Grünen warf er vor, den Menschen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben hätten. Überdies sprach er sich erneut für Sparsamkeit des Staates aus: "Nicht die Einnahmen des Staates sind zu niedrig, sondern die Erwartungen an den Staat sind zu hoch" und gab sich optimistisch, was die Aussichten der FDP betrifft, wieder in den Landtag einzuziehen: "Ich glaube nicht an die Umfrage, ich glaube an die Wähler".




















































