DEL: Bayerisches Derby endet mit 5:0 für München
München [ENA] Der EHC aus der Landeshauptstadt München empfing am Freitagabend den deutschen Vizemeister von 2010, die Augsburger Panther. Die Gastgeber verlegten dieses brisante Derby extra vom Olympia-Eissportzentrum in die nur wenige Meter entfernte Münchner Olympiahalle. Diese füllten die Fans bis auf den letzten Platz und stellten mit 11.000 Zuschauern einen neuen bayerischen DEL-Rekord auf.
Bereits das erste Drittel bot den Zuschauern eine ungewöhnliche Szene, als der Puck zwar im Augsburger Tor zappelte, aber die Schiedsrichter nach Betrachtung der Videobilder das Tor nicht anerkannten. Der Puck wurde nämlich irregulär per Hand ins Tor befördert. Also gingen die beiden Teams nach ausgeglichenen 20 Minuten torlos in die erste Pause. Doch bereits zu Beginn des zweiten Drittel überschlugen sich die Ereignisse in der Olympiahalle. Direkt nach dem 1:0-Führungstreffer für den EHC München durch Julien, gab es Penalty für die Gäste aus Augsburg, nachdem ein Münchner Spieler seinen Schläger geworfen hatte. Doch Sebastian Elwing im Tor der Gastgeber verhinderte mit seiner Parade den Ausgleich.
Fast im direkten Gegenzug gelang Uli Maurer in Unterzahl das 2:0 nach gespielten 22 Minuten. Die Augsburger Panther erhöhten nun den Druck auf das Tor des EHC. Doch die Münchner Defensive, allen voran ein überragender Sebastian Elwing im Tor, hielt den Vorsprung bei zwei Toren. Eine Kontersituation führte dann zwei Minuten vor der letzten Pause zum vorentscheidenden 3:0 für den EHC München.
Normalerweise wären die Augsburger mit einem Spieler mehr in das letzte Drittel gestartet, da der Münchner Olsson noch auf der Strafbank Platz nehmen musste. Jedoch kamen die Gäste zu spät aus der Drittelpause und wurden deshalb auch mit einer Strafe belegt. So brauchte David Wrigley gerade einmal 15 Sekunden um nach Wiederanpfiff das 4:0 zu erzielen. Martin Schymainski machte wenige Minuten später mit seinem Tor zum 5:0 das Debakel für die Augsburger Panther perfekt. Kurz vor Schluss gab es als unrühmlichen Höhepunkt noch eine Massenschlägerei auf dem Eis, die zu je 28 Strafminuten für beide Mannschaften führte. Der EHC München verbesserte sich mit dem Sieg auf Platz 6, während Augsburg auf Rang 12 abrutscht.




















































